Polyederdaten
Der allgemeine Aufbau der Poly-Datei sieht wie folgt aus:
POLY #bezeichnet den Inhalt, damit der Parser die ASCII-Datei richtig erkennt.
Anzahl der Flächen
Anzahl der Eckpunkte
Eine (m,n)- Matrix, welche die beschreibenden Koordinaten des räümlichen Objekts enthält:
m (die Zeilenzahl) entspricht der Zahl der Punkte und n (die Spaltenzahl) entspricht der Dimension des Vektorraumes.
A priori werden wir uns aber anwendungsorentiert auf n=3 beschränken.
Die letzte Blockmatrix beschreibt die Flächen.
Alle Punkte werden o.B.d.A gegen den Uhrzeigersinn durchnummeriert:
Z P0 P1 P2 .. Pj
Z Q0 Q1 Q2 .. Qj
...
Z Y0 Y1 Y2 .. Yj
Besteht z.B. die räumliche Figur nur aus Vierecken, so werden Z=4 und der Index j=4 gesetzt.
P0 bis PN (analog für Q und die anderen Punkte) beschreiben die durchnummerierten Punkte in der jeweiligen Fläche.
Das Beispiel einer Poly-Datei, die einen Würfel beschreibt, der einen Eckpunkt im Ursprung hat und seine Grundfläche in der x-y - Ebene liegt:
POLY
8
6
0.0 0.0 0.0
100.0 0.0 0.0
100.0 100.0 0.0
0.0 100.0 0.0
0.0 0.0 100.0
100.0 0.0 100.0
100.0 100.0 100.0
0.0 100.0 100.0
4 7 6 2 3
4 4 7 3 0
4 5 4 0 1
4 6 5 1 2
4 3 2 1 0
4 4 5 6 7
Das zweite Beispiel beschreibt ein Quadrat mit der Seitenlänge 100 LE, welches in der x-y-Ebene liegt und einen Eckpunkt im Ursprung hat:
POLY
4
1
0.0 0.0 0.0
100.0 0.0 0.0
100.0 100.0 0.0
0.0 100.0 0.0
4 0 1 2 3
|