Chemiepraktikum für Physiker
''Das chemische Glossar''
Volker Ziesing, 23.02.2007 bis 22.04.2007
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Wir verwenden im Text folgende Abkürzungen:
NS (Niederschlag), US (Ursubstanz), c(Stoff) (Konzentration),
einwertige (Metall-)Kationen,
(weiterführend)
1.) Chemische Grundlagen
2.) Qualitative Anorganische Analyse
3.) Komplexchemie
4.) Die Elemente der Gruppen
- Emissionsspektren zeigen Quantelung der Elektronen-Energiezustände
- Elektronen können durch Zufuhr thermischer oder elektrischer Energie angeregt werden
- Rückkehr in elektronischen Grundzustand
Energiedifferenz zum angeregten Zustand wird oft in Form von Lichtenergie abgestrahlt
- spektrale Zerlegung des erzeugten Strahlung
Linienspektren zeigen diskrete Energiezustände
-
Die Elektronenaffinität (EA) eines Atoms ist die Energie, die frei wird oder benötigt wird, wenn ein Atom ein Elektron anlagert.
-
Wir sagen auch: Elektronenpaarbindung, Atombindung
Atomradius ist bei nichtmetallischen Elementen meist der kovalenten Einfachbindungsradius.
- Der Atomradius ist definiert als die Hälfte des Atomabstandes in einer homonuklearen Einfachbindung.
-
Erwartungswerte für heteronukleare Bindungen
Die Entropie ist ein Maß für den Ordnungsgrad eines Systems. Wird dieser geringer, so nimmt die Entropie zu.
- Nach dem 2. Hauptsatz der Thermodynamik strebt ein System maximale Unordnung an.
-
dynamisches Gleichgewicht vor, wenn die Geschwindigkeiten der Hinreaktion und der Rückreaktion gleich sind.
- Das Prinzip von Le Chatelier ist das ''Prinzip vom kleinsten Zwang'', denn erfährt ein System im Gleichgewicht den Zwang auf eine Konzentrations-, Druck- oder Temperaturänderung , so verschiebt sich das Gleichgewicht derart, dass der Zwang vermindert wird.
-
ioenenselektive Glaselektrode: dünnwanndige, kugelförmige Glasmembran, welche mit einer bekannten Bezugspufferlösung gefüllt ist (konstanter pH-Wert). Ionenaustausch zwischen
-Ionen aus der unbekannten Lösung und
-Ionen aus der Membran. An beiden Membranoberflächen bilden sich Kieselsäuregel-Schichten, deren
-Konzentrationen gleich sind und (zumindest theoretisch) unabhängig vom pH-Wert der jeweils angrenzenden Lösung sind
- Am Neutralpunkt gilt:

-
Oxidationsmittel: Der Rektionspartner, der den anderen oxidiert und dabei selbst reduziert wird.
- Das Oxidationsmittel ist ein Reagenz, das Elektronen aufnimmt.
- Beispiel:
Ammoniumsulfat (
)
Ätzkali (KOH)
Brantkalk (CaO)
Gips (
)
Hirschhornsalz (
)
Kochsalz (NaCl)
Marmor (
)
Natriumhydrogencarbonat (
)
Pottasche (
)
Salpeter (
/
)
Schwerspat (
)
Sylvin (
)
- Borate sind die Salze der Borsäure
bzw.

-
Wichtige Bormineralien sind:
Borax
und
Kernit
- Chlorate sind die Salze der Chlorsäure
-
Wichtige Chlorate sind Natriumchlorat, Aluminiumchlorat und Kaliumchlorat.
- Phosphate sind die Salze der Phosphorsäure
-
Dihydrogenphosphat
Hydrogenphosphat
neutrales Phosphat
- Sulfate sind die Salze der Schwefelsäure
-
Thiosulft
- Anionische Komplexe enden mit -at
- Neutrale und Kationische Komplexe behalten Name des Zentralatoms bei.
- negativ geladene Liganden enden mit -o
(bromo),
(chloro),
(fluoro),
Absorption von Licht bewirkt einen Elektronenübergang in einem Atom oder Molekül
Charge-Transfer-Anregung:
Charge-Transfer-Komplex:
Charge-Transfer-Übergang: Ladung wird bei Koordinationsverbindungen von einem Atom zu einem anderen wie folgt verschoben
- Übergänge in einem Liganden
- Übergänge vom Liganden zum Metall (Reduktion)
- Übergänge vom Metall zum Liganden (Oxidation)
Charge-Transfer-Spektren
Koordination von Liganden mit freien Elektronenpaaren an ein Zentralteilchen
Aufspaltung der d-Orbitale in energetisch höhere e- und energetisch abgesenkte t-Orbitale.
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Volker Ziesing, Copyright MathLab.de (2007-04-21)