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Quiz

Fragen zur Theoretischen Informatik

 Letzte Änderung: 23.12.2003 
 

Logik

Graphic2

WAHR

FALSCH

(A \/ ¬B) besitzt den Werteverlauf 1011

x

 

Die Wahrheitsfunktion Φ62 besitzt den Werteverlauf 0111

Richig ist 1010

 

x

(A <-> ¬B) ist äquivalent zu (¬A <-> B)

beide Formeln liefern die boolesche "Antivalenz"

x
 
(A \/ ¬B) ist äquivalent zu (A --> B).    
x

((A /\ B) -> C) folgt logisch aus ((A \/ B) -> C).

x

 

((A /\ B) \/ C) folgt logisch aus ((A \/ B) /\ C).

x

 

{B, ¬A} ist ein Resolvent von {¬A, ¬B} und {A, B}.

 

x

{A, B, ¬C} ist ein Resolvent von {A,¬A, ¬C} und {A, B}.

x

 

Die aussagenlogische Formeln ((A /\ B) \/ (B /\ ¬C)) besitzt die kanonische disjunktive Normalform ((A /\ B /\ C) \/ (A /\ B /\ ¬C))

 

x

Die Formel ((A /\ B) \/ C) ist in konjunktiver Normalform.

 

x

Die aussagenlogische Formel (F -> (F -> G)) ist ein Axiom im Hilbert-Kalkül. (F -> (G -> F) wäre das Axiom "Prämissenverschmelzung"  
x
Gilt |= (F /\ G), so gilt auch |= F und |= G. eine Tautologie, denn wegen der Konjunktion müssen F und G mit 1 belegt sein.
x
 
Gilt |= (F \/ G), so gilt auch |= F und |= G. in der Disjunkton ist es ausreichend, wenn nur eine der beiden Formeln mit 1 belegt ist. Es gilt z.B. |= F und |=/= G.
x
¬P(x) bedeutet: Das Prädikat P trift auf x nicht zu.  
x
 

(¬\-/xP(x) \/ [es existiert]xP(x)) ist eine Aussage im prädikatenlogischen Sinn.

es liegt eine Aussage vor wenn die Formel geschlossen ist, d.h. es kommen keine freien Variablen vor.

x

 

(R(x) /\ [es existiert]xS(x))[x/a] = richtig: (R(a) /\ [es existiert]aS(a))  
x

Die prädikatenlogische Struktur A mit UA = |N und PA = |N passt zur Formel (¬\-/xP(x) \/ es existiert ein xP(a)).

 

x

P(h(x)),y) und P(z,g(b)) sind unifizierbar.  
x
 

{a}ist das Herbrand-Universum zur prädikatenlogischen Formel {{P(f(x))},{Q(y)}}.

 

x

[z/x][y/h(a)] ist ein allgemeinster Unifikator der Menge von Literalen {T(x,y), T(z,h(u))}

 

x

{{A,C}, {¬C}, {¬A}, ¤} ist eine Deduktion der leeren Klausel

 

x

( \-/X gilt P(x) \/ es existiert ein x ¬P(x)) ist erfüllbar.

x

 

Im Resolutionskalkül gibt es keine Axiome.

x

 

Bei einer N-Resolution muss eine Elternklausel negativ sein.

x

 

((es existiert ein)xP(x) /\ Q(x)) befindet sich in bereinigter Pränexform.

 

x

PROLOG-Programme verwenden die Tiefensuche.

x

 
In PROLOG gilt: [a,b,[c,d]].=[a|[b,c,d]].    
x

In PROLOG wird ein Datentyp nicht explizit überprüft.

x

 
Das built-in-Prädikat fail führt in PROLOG-Programmen zum sofortigen Abbruch der Rechnung.    
x

Das PROLOG-Programm
/*(1)*/ stop(X):-stop(Y).
/*(2)*/ stop(X).
stoppt zur Zielklausel ?-stop(Z). nie.

x

 

 

 

 

Theorie 1

 

 

 

 

 

L * Ø = {ε} * L.

 

x

Sei A ein NEA mit n Zuständen. Wenn B der minimale DEA ist mit L(A)=L(B), dann hat B maximal n2 Zustände.

B hat maximal 2n Zustände

 

x

Zu jedem DEA gibt es einen äquivalenten DEA mit genau einem Endzustand.

 

x

Für jede reguläre Menge gibt es einen DEA mit nur einem akzeptierten Endzustand.    
x
Seien A1 und A2 vollständige DEAs mit n1 bzw. n2 Zuständen. Der minimale DEA für das Komplement von[L(A1) geschnitten mit L(A2)] hat höchstens n1 * n2 Zustände.  
x
 

L( (a*b)+) = L( (a+b)*b ).

 

x

Seien L1, L2 echte Teilmengen von Sigma* und regulär. Dann ist auch {uv aus Sigma* | u aus L1 oder v aus L2}regulär.  
x
 

{ anbm | es existiert ein k aus der Menge der ganzen Zahlen: n – m = k * 2002 } ist regulär.

x

 

{ anbm | n ist äquivalent zu „m mod 3“} ist regulär.

x

 

L((ab)*(a* + b*)) geschnitten mit der Menge {w aus {a,b}* | |w|b > |w|a} ist regulär.

x

 

{w sei aus {a}* | w=wR} ist nicht regulär.

 

x

Sei n eine natürliche Zahl. Die Sprache {anbn} ist nicht regulär.    
x
Zu jeder nicht-regulären determistisch kontextfreien Sprache L gibt es nicht-reguläre dkf Sprache L' mit der Eigenschaft: "L vereinigt mit L' ist regulär".  
x
 

Sei h: {a, b}* -> {0, 1}* ein Homomorphismus mit h(a) = 01 und h(b) = 0. Dann ist h-1(L( (10+1)*) ) = {an | n >= 0}.

 

x

Sei G eine kontextfreie Grammatik in Chomsky-Normalform. Dann besteht jede Ableitung eines Wortes w aus der Sprache L(G) (die ohne das leere Wort) aus genau 2 * |w| Ableitungsschritten.

 

x

Zu jeder kontextfreien Sprache L gibt es einen (mit leerem Keller akzeptierenden) Kellerautomaten A mit L(A) = L mit genau einem Zustand.

x

 

Jede reguläre Sprache ist eine eindeutig kontextfreie Sprache.

x

 

Sprachen, deren Komplement endlich ist, sind kontextfrei.

x

 

Sei L kontextfrei und w aus L. Dann ist L \ {w} kontextfrei.

x

 

Die Sprache {aibuvbi | u=u^rev, v=v^rev, i aus |N} ist kontextfrei.  
x
 
Die Sprache {aibjckdl | (i=j /\ k=l) \/ (i=l /\ j=k)} ist kontextfrei.  
x
 

{aibjck | i != j und j != k} ist kontextfrei.

 

x

Die Klasse aller nicht regulären Sprachen ist abgeschlossen unter Komplementbildung.

x

 

Das Komplement der Menge {an bn cn | n ist aus |N} ist kontextfrei.

x

 

Sei L = {an bn cn | n >= 0}. Dann gilt { v ist aus {a,b,c}* | ab5c7v ist aus L}= { v ist aus {a,b,c}* | a7b5cv ist aus L}.

x

 

Wenn R regulär und |R| unendlich ist, dann existiert ein L als echte Teilmenge von R mit: L ist nicht rekursiv aufzählbar.

weil |L| auch unendlich ist

x

 

Eine Sprache L ist endlich gdw. alle Teilmengen von L entscheidbar sind.  
x
 
Eine Sprache L ist endlich gdw. alle Teilmengen von L rekursiv aufzählbar sind.  
x

L((a*b*)*) = L((ab* + b*a)*).

 

x

Alle Sprachen sind vom Typ 0. Gegenbeispiel: das Komplement des Halteproblems  
x

 

 

 

Theorie 2

 

 

 

 

 

A <= B und B rekursiv aufzählbar => A ist entscheidbar.

 

x

{ <M> | M ist Turingmaschine und L(M) geschnitten mit {a}* = Ø } ist rekursiv aufzählbar.

 

x

{<M1, M2> | M1 und M2 sind Turingmaschinen mit L(M1) geschnitten L(M2) != Ø} ist rekursiv aufzählbar.  
x
 
Wenn A eine echte Teilmenge von B ist und B rekursiv aufzählbar, dann ist auch A rekursiv aufzählbar.    
x

Wenn A und B NP-vollständig sind, dann auch A disjunkt B.

 

x

Es gibt eine kontextsensitive Sprache die NP-vollständig ist.  
x
 

Die Sprache { <M,x,s> | Turingmaschine M hält auf Eingabe x nach maximal s Schritten } ist entscheidbar.

x

 

{n ist eine natürliche Zahl | jede Turingmaschine M terminiert bei Eingabe n} ist entscheidbar. das Wortproblem (Enthaltenseinproblem) ist auf reguläre Mengen entscheidbar.
x
Wenn L eine echte Teilmenge von Sigma* entscheidbar ist, dann ist auch {u | [es existiert]v aus Sigma*: uv ist in L}entscheidbar.    
x
Seien A,B echte Teilmengen aus Sigma*. Ist B regulär und kann A in Polynomialzeit auf B reduziert werden, so ist auch A regulär.    
x
Wenn P!=NP, dann kann jede Sprache in NP durch eine deterministische Turing-Maschine erkannt werden.  
x
 

KF = P

 

x

Die Menge {a^2n | n >= 1} ist aus P.

x

 

{T | T ist die Multiplikaionstabelle einer kommutativen endlichen Gruppe} ist in P.  
x
 

P geschnitten mit NP = Ø

 

x

KF geschnitten co-KF ist keine echte Teilmenge von KF, wobei KF = Klasse der kontextfreien Sprachen, co-KF = { L | „L quer“ ist aus KF}).

x

 

Die Klasse der Typ-0 Sprachen ist disjunkt zur Klasse der Typ-1 Sprachen.    
x

Wenn L1 und L2 nicht entscheidbar sind, dann ist auch nicht L1 geschnitten L2 entscheidbar.

 

x

Wenn L nicht entscheidbar, dann sind L und „L quer“ (das Komplement von L) nicht aufzählbar.

 

x

Jede entscheidbare Sprache lässt sich auf das Halteproblem reduzieren.

x

 

Sei L = {a} und H das Halteproblem. Dann gilt L <=p H.

 

 

ENT \ KS = Ø, wobei ENT bzw. KS = Menge der entscheidbaren bzw. kontextsensitiven Sprachen

 

x

Für jede totale primitiv rekursive Funktion f ist auch μ f total.

 

x

Sei P != NP. Dann ist die Sprache { F | F ist erfüllbare aussenlogische Formel über den Variablen x1, ..., x99} NP-vollständig.

 

x

{(an bn cn)n | n >= 1} ist kontextsensensitiv.

x

 

Die Menge {<G, w> | G kontextfreie Grammatik, w aus Σ*, w aus L(G)} ist aus P.

x

 

 

 

 

Diskrete Mathematik

 

 

 

 

 

Der vollständige Graph mit 6 Knoten ist planar.

 

x

Z/4Z × Z/9Z ist eine zyklische Gruppe.

x

 

Wenn G eine abelsche Gruppe ist und H eine Untergruppe von G, dann ist G/H ebenfalls eine Gruppe.

x

 

Es gibt Körper mit 6 Elementen.

 

x

Wenn K ein Körper ist, dann ist auch K[x], die Menge der Polynome in der Variablen x über K, ein Körper.

 

x

Kombinatorik: (n über (k+1) = ( (n-1) über k) + (n über k).

 

x

Halbgruppen können mehrere rechtsneutrale Elemente haben.

x

 

{(x,y) | x,y aus der Menge der ganzen Zahlen, x – y gerade} ist eine Äquivalenzrelation.

x

 

Für alle n >= 2 existiert ein Monoid M mit n Elementen.

x

 

In jedem Monoid M gilt: \-/a,b,c aus M: ac=bc => a=b c ist ein rechtsneutrales Element
x
 

Seien V1, V2 Teilmengen von V und (V1, E1), (V2, E2) zwei Bäume. Dann ist auch (V1 disjunkt V2 , E1 disjunkt E2) ein Baum.

 

x

Die Eulerformel lässt sich auf alle bipartiten Graphen anwenden.

 

x

In jedem Ring gilt: \-/a,b aus |R: (a+b)(a-b) = a2 - b2

 

x

Wenn I und J Ideale eines Rings R sind, dann ist auch I vereinigt J ein Ideal von R.    
x

Eine Gruppe G, in der für jedes Element die Beziehung a2 = a gilt, ist endlich und kommutativ.

x

 

Seien G und H endliche Gruppen. Wenn |G|=|H|, dann sind G und H isomorph.    
x
In jeder Gruppe G gilt: \-/a,b in G und \-/ganze Zahlen n: (ab)n = an bn.    
x

Für jede Menge M ist (2M, Schnittoperator, M) ein Monoid.

x

 

Sei M eine endliche Menge, |M| gerade und R eine Teilmenge aus dem kartesischen Produkt M × M eine Äquivalenzrelation. Dann ist |R| gerade.

x

 

Sei G=(V,E) ein Graph. Dann ist E eine Äquivalenzrelation.    
x

Das erzeugende Element einer zyklischen Gruppe ist eindeutig.

 

x

Eine zyklische Gruppe von Primzahlordnung hat p-1 Erzeuger.  
x
 

Auf jeder nicht-leeren Menge M lässt sich eine assoziative Verknüpfung ° : M × M --> M definieren.

x

 

Sei (M, +. *, 0, 1) ein Körper. Dann ist (M, *, 1) eine Gruppe.

 

x

Jeder endlicher Graph, bei dem jeder Knoten den Grad 2 hat, kann in die Ebene eingebettet werden.  
x
 
K7,9 besitzt ein Matching mit 7 Kanten.  
x
 

Der Graph K2,3 besitzt einen Eulerweg.

x

 

Die Anzahl der Wörter der Länge 19 über dem Alphabet {a, b, c} ist 193.    
x
Seien a,b ganze Zahlen.Dann teilt ggT(a,b) jeden Teiler von a.    
x

In der λ-Notation gilt: [(λh.h + h)(λh.h +1)](3) = (λs.2s)(5).

 

x

 

 

 

 
 
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